Zweite Station: Nationalpark Eifel II
An unserem zweiten Tag in der Eifel wollten wir noch mehr Wanderwege erkunden und ließen uns auf dem Campingplatz ein paar Routen zeigen. Letztendlich entschieden wir uns für den „Wilden Kermeter“, einen Naturerlebnispfad mit 10 Stationen am Wegesrand an denen über die Waldentwicklung und die Vielfalt der Natur- und Pflanzenwelt auf spannende Weise informiert wird. Somit perfekt für Annika, die immer etwas zum Anfassen, Anhören oder Anschauen hatte. Leider war das Wetter sehr wechselhaft, so dass sich Regen und Sonne fast alle zehn Minuten abwechselten. Wir hatten somit gefühlt jedes Wetteroutfit dabei um den Wetterkapriolen gerüstet zu sein.
Gegen Ende des Weges gab auch noch einen Kletterweg, den wir mit Annika abwechselnd liefen. Die Erbauer des Weges müssen aber auch Humor gehabt haben, denn unter den Baumstämmen war alles mit dichten Himbeer- und Brombeersträuchern überwuchert... ein stachelige Angelegenheit, falls man doch mal abrutschen sollte... Leider waren die Beeren noch nicht reif, ansonsten hätten wir uns für Tage mit Him- und Brombeeren eindecken können. Ein wahres Beeren-Fressfest also für die Besucher in den nächsten Wochen.
Anschließend liefen wir noch einen knapp 4 km Rundweg zum Aussichtspunkt Hirschley, von dem wir einen sehr schönen Ausblick auf die Talsperrenlandschaft Rursee hatten. Dort picknickten wir und liefen anschließend durch den Buchenwald zurück.
Als Matthias übrigens am Morgen nach den Wanderwegen fragte, erkundigte er sich auch nach einem Dorf, welches bekannt für seine Outlet-Shopping-Geschäfte ist. Als er das sagte, funkelten die Augen der Campingfrau und sie erzählte mit strahlendem Blick, dass es ein richtig altes Fachwerkdorf mit richtig tollen Outlet-Läden ist, also kein Fake wie so mancherorts.
Beflügelt vom Gedanken des Schnäppchenjagens fuhren wir am Nachmittag also noch in dieses Dorf, Bad Münstereifel heißt es übrigens, und schlenderten durch die Geschäfte. Denn wer uns kennt, weiß, dass wir gerne mal Shoppen gehen und wenn dann noch Outlet drübersteht, erst recht. Für mich (Ali) sind dann auch ein paar Schuhe von Jack-Wolfskin bei raus gesprungen. Nach diesem kleinen Erfolg sind wir dann noch in ein Gasthaus eingekehrt und stillten unseren Wander- und Shoppinghunger bei lecker Schnitzel mit Pommes.


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